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Kurzbericht Adobe Photoshop Touch

Seit dem 14.11.2011 ist der Photoshop Ableger für Tabletsysteme Adobe Photoshop Touch endlich für Android-Geräte erhältlich. Die Kosten für das Produkt belaufen sich auf  insgesamt 9,67€ (7,99€ App + 1,68€ Steuer).
Die App ist (natürlich) einfacher aufgebaut als das etwas größere Geschwisterchen Photoshop Elements oder der Übervater Photoshop. Allerdings bietet die App natürlich auch ein paar nette Eigenschaften, die man bei den großen Verwandten vermisst.


Intuitive Bildbearbeitung ist Dank mehrerer Tutorials und der sehr einfach gehaltenen Oberfläche problemlos möglich. Im Gegensatz zu den großen Verwandten "weiß" man oftmals sofort, wie die einzelnen Werkzeuge anzuwenden sind. Natürlich mag das auch daher rühren, dass man sich nun ein wenig besser mit den Photoshop-Werkzeugen auskennt. Allerdings suche ich in Photoshop Elements immer noch in manchen Menüs zu lange; in Photoshop Touch  ist dieses Problem nicht mehr gegeben. Dafür sind die Möglichkeiten natürlich auch beschränkt.


Beschränkte Möglichkeiten sind natürlich der Wermutstropfen in Photoshop Touch. Freistellen von Objekten, Anwenden von Effekten, ein paar Anpassungen Helligkeit/Kontrast/etc. Das war es aber auch schon. Die anderen, von Adobe beworbenen, Features, wie Facebook-Integration oder Google-Suche sehe ich nicht unbedingt als Vorteil. Schlimmer noch: Obwohl die Google-Suche implementiert wurde, kann ich nicht auf mein Picasaweb-Konto zugreifen. D.h. ich muss Fotos erst auf das Tablet herunterladen, oder vom PC aus auf Facebook oder in meine Photoshop-Cloud hochladen. Eine weitere Beschränkung ist natürlich, dass nur Bilder mit einer Auflösung von 1600x1600 Bildpunkten bearbeitet werden können. Für das Web ausreichend. Für eine Weitergabe nur bedingt einsetzbar. Angeblich (die Einstellung habe ich allerdings noch nicht gefunden) soll aber auch die vorgenommene Arbeit am PC auf das volle Bild angewandt werden können.

Am besten arbeitet es sich mit einem Touch Pen, also einem Stift, der auf kapazitiven Displays verwendet werden kann. Ohne einen Stift ist zwar die App nicht nutzlos. Allerdings gestaltet es sich weitaus schwieriger, Bereiche zu markieren und danach freizustellen. Solch ein Stift ist für unter 10€ zu haben und erleichtert wirklich die Arbeit mit Photoshop Touch.

Fazit:
Die App ist ihr Geld wirklich wert. Weniger als 10€ für Funktionen, weshalb man sich damals Photoshop Elements zugelegt hat, sind eine gute Investition. Natürlich ist man in den Möglichkeiten limitiert, dennoch macht es Spaß mit Photoshop Touch zu arbeiten. Probleme konnte ich bisher nicht feststellen. Man hofft allerdings, dass Adobe noch ein paar Features (Integration Picasaweb, Flicker, o.ä.) für das Produkt nachreicht. Insgesamt bin ich allerdings sehr zufrieden mit dem Gebotenen.

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Was sie schon immer über Amazon wissen wollten, aber bisher nicht zu fragen wagten

Oder: Ein möglicher Grund, weshalb es uns Amazon nicht ermöglicht, alle eigenen Bestellungen in einer übersichtlichen Liste als csv herunterzuladen.

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Einer davon ist abflussrohr und er hat auf der Seite ngb.to ein wunderbares Script erstellt, welches es ermöglicht, sämtliche Bestellungen bei Amazon als csv, für die Verwendung in einer Tabellenkalkulationssoftware (Excel/Google Spreadsheets/etc.), zu exportieren.

Das Script und ein HowTo findet sich hier.

Was benötigt man?

Da…

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Nun (seit August 2014) ist deren Nachfolger, die Lytro Illum erhältlich, die äußerst interessante Specs bietet

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Und was macht nun die Lytro Kamera so besonders? Nun, eine erschöpfende Antwort ist auf Wiki zu finden. Der (m.E.) wichtigste Punkt einer Lichtfeld Kamera: Mit einer Lichtfeld Kamera kann die Fokusebene im Nachhinein im Bild verändert werden.
Hier kann man sich ein Bild von der Fotografie mit …

Cryptomator - AES Verschlüsselung in der Cloud

Derzeit nutze ich für die Verschlüsselung meiner Daten in der Cloud (noch) Boxcryptor. Leider hat man in nahezu jede kommerzielle Software keinen Einblick, weshalb man natürlich auch den (vollmundigen) Versprechungen der Hersteller Glauben schenken muss, dass dies ein absolut sicheres und ohne jegliche Backdoor programmiertes Stück Software ist.

Sympathischer finde ich da den Einsatz von Open Source Software. Und hier kommt Cryptomator ins Spiel: Eine Open Source AES Verschlüsselung eigener Daten in der Cloud. Derzeit sind die Tools (leider) nur für Windows erhältlich. Doch wer die Open Source Szene kennt, der weiß, dass hier etwas Großes entstehen könnte.

Es lohnt sich also, dieses Produkt weiter zu verfolgen. Und ggf. auch mit monetären Mitteln zu unterstützen. Oder noch besser: das eigene programmiertechnische Genie in die Weiterentwicklung der Software miteinzubringen.