Donnerstag, 27. Oktober 2011

Google Voice - the power of your voice

Die Jungs bei Google sind anscheinend immer für Experimente zu haben. Daher wollten sie mal testen, wie gut die Spracherkennung von Google Voice wirklich ist.

1. Experiment in der Wüste
Über 50 Meter hinweg wird versucht, dem Telefon via Google Voice Suchanfragen zuzusenden.


2. Experiment am Great Barrier Reef
Aus den Untiefen des Great Barrier Reef werden über Funk Google Voice Suchanfragen gesendet.



Dienstag, 25. Oktober 2011

Lytro camera - die Lichtfeld Kamera

Jeder Photograph Fotograf kennt das Problem: Auf ein spezielles Objekt in einer Bildkomposition wurde scharf gestellt, man drückt ab, freut sich über das geschossene Photo Foto, nur um dann am PC/MAC feststellen zu müssen, dass das Objekt doch nicht so im Fokus liegt, wie beim Auslösen gedacht.

Abhilfe schafft hier eine neue Kamera: Die Lytro Kamera, welche das gesamte Lichtfeld eines Moments festhält. Innerhalb der gewonnenen Fotos kann daher im Nachhinein immer wieder der Fokuspunkt neu gesetzt werden. Auf der Herstellerseite können anhand von Beispielen in einer Bildergalerie diese Resultate selbst nachvollzogen werden.







Donnerstag, 20. Oktober 2011

Die Weltkarte der Android Applikationen



Anhand der Nutzungszahlen (Downloadzahlen) von Android Apps wurde eine Weltkarte erstellt. Natürlich ist diese Weltkarte sehr unrealistisch, da

  1. jeder Android-Nutzer in den meisten Fällen auch Google-Dienste (also auch Google-Apps) nutzen wird und
  2. viele App-Nutzer wohl auch in einem anderen App-"Land" auftauchen dürften.
Nichtsdestotrotz stellt diese Karte wunderbar die Größenordnungen der einzelnen Apps in Relation zueinander dar.

Mittwoch, 19. Oktober 2011

Android 4 Ice Cream Sandwich


Ein paar Gedanken zu Android 4 a.k.a "Ice Cream Sandwich":

Das neue Design "Roboto":
Ja, nicht schlecht und sehr "augenfreundlich". Wirkt aber eher wie eine "Anpassung" der Android 2.x-Oberfläche an Honeycomb. Vorteil: Die Hersteller müssen nun ihr UI über Roboto legen - eine zu starke Integration in das Gerät ist nicht mehr möglich (was Sicherheits- und Featureupdates einfacher gestaltet).

Veränderbare, modernere Widgets: 
Die Größenanpassung der Widgets finde ich persönlich sehr gut. Bisher lud man sich teilweise Widgets nur deshalb aus dem Market, weil man mit der Kachelbelegung der Standard-Widgets nicht zufrieden war (Google-Mail-Widget, Google-Kalender-Widget).

Screenshots:
Nun ja. Für Blogger und Techfreaks vielleicht ganz nützlich. Aber ansonsten? Nice to have - mehr aber auch nicht.

Überarbeitete Sprach- und Texteingabe:
Hier wollte man wohl mit Apple gleichziehen. Die größte Neuerung ist wohl, dass nicht mehr der Google-Server bemüht wird, sondern intern bereits die Sprachumwandlung in Text erfolgt. Wird das Feature wirklich genutzt? Eher weniger. Und daran wird sich auch in Zukunft nichts ändern - ausser man schafft es, dass die Geräte "ohne" manuelles Zutun "wissen", wann man mit ihnen redet und was man benötigt. Und selbst dann stelle ich mir die Frage, ob man dieses "Feature" auch in der "freien" Natur nutzen wird (das "Gespräch mit sich selbst" erreicht eine neue Stufe).

Face Unlock: 
Hm? Lassen wir uns dieses Feature durch den Kopf gehen: Ich kann also mit einer Darstellung meines Gesichts mein Handy "aufschließen". Dauer wird für den Scan wahrscheinlich zwischen 2 und 5 Sekunden sein. Wie lange benötige ich, um  eine vierstellige PIN einzugeben? Und wer garantiert mir, dass "Face Unlock" nicht hackbar ist? Mit einem Photo, beispielsweise?!
Update: Ich habe soeben die "Face Unlock"-Funktionalität auf engadget.com gesehen. Ja, ich bin begeistert von der Geschwindigkeit!



Neuer Browser:
Der neue Browser ist schon sehr interessant. 16 Tabs, Request Desktop Site, Offline-Modus, Bookmark-Sync - endlich wird der Stock-Browser wieder interessant. Ja, der Android-Stock-Browser nähert sich immer mehr dem "sehr guten" Chrome-Browser an.

Gmail App:
Sieht gut aus. Sah aber schon immer gut aus. Ein paar Features fehlen immer, wobei hier auch Googlemail selbst ein paar "mehr" Features spendiert bekommen müsste. Insgesamt aber ein Schritt in die richtige Richtung.

Data-Usage Android 4.0:
3G Watchdog, o.ä. ist nicht mehr nötig. Schön! Und sinnvoll in einem Smartphone. Aber: Warum erst jetzt? Dieses Feature kommt m.E. viel zu spät, da sich viele Anbieter für derartige Tools auf dem Markt etabliert haben.

Kamera:
Die "Zero Shutter"-Funktion, die Effekte und Filter, und die vielen neuen Funktionen sind sehr, sehr gut. Allerdings gibt es mittlerweile auch hier zu viele Anbieter guter bis gleichwertiger Apps. Sehr erfreulich: Endlich unterstützt Android von Haus aus 1080p - allerdings kann auch ein 1080p-Smartphone-Video niemals die Qualität einer Semiprofessionellen Kamera erreichen. Und ob eine LowBudget-Videokamera dadurch abgelöst werden kann, wage ich ebenfalls zu bezweifeln.

Android Beam:
Die Idee ist gut. Jetzt kann man nur hoffen, dass auch genügend Hersteller Willens sind, ihre Altgeräte auf ICS upzudaten.

Die anderen Features betreffen eher kommende Apps von Drittherstellern. Hier werden viele neue Möglichkeiten durch die neuen APIs geboten - hoffentlich aber auch viele Möglichkeiten verboten. Denn ansonsten könnte das Öffnen der Schnittstellen für die Benutzer mehr Nach- als Vorteile bringen.

Fazit:
Man kann nicht enttäuscht sein von Android 4, da hier viele Vorteile von Honeycomb, Gingerbread und auch Apple's iOS miteinander verwoben wurden. Man darf aber nicht vergessen, dass Android 4 nur dann wirklich bei den Benutzern angekommen ist, wenn die Hersteller auch für deren Altgeräte Android 4 zur Verfügung stellen. Google sagt, dass die Integration von Android 4 auf jedem Android 2.3 fähigen Smartphone möglich sei. Wie ich die meisten Hersteller kenne, werden sie sich nicht die Mühe machen und Altgeräte auf Android  4 trimmen. Zum Glück gibt es aber auch andere ROM-Anbieter. Und diese wollen bereits Anfang 2012 mit brauchbaren Ergebnissen aufwarten. Man darf gespannt sein!



Donnerstag, 13. Oktober 2011

Google+ goes Twitter


Das Entwicklerteam hat sich für Google+ zwei Neuerungen ausgedacht.

1. Echtzeitsuche
Einfach in das "in Google+ suchen"-Feld den Suchbegriff eingeben. Danach auf "Neueste" klicken. Und die Suche wird sofort erweitert, sofern der Suchbegriff in einem öffentlichen Post auftaucht. Sinn? Z.B. Ergebnisse in Echtzeit zu einem Fußballspiel.

2. Hashtags
In einem Post kann mit einem vorangestellten Hash (#) eine Suche gestartet werden. Beispielsweise kann über folgenden Hashtag #Irland nach allen öffentlichen oder bekannten Posts zu Irland gesucht werden.

Dienstag, 11. Oktober 2011

F1 2011 Test

Meine Eindrücke zu Codemasters F1 2011 für die PlayStation 3 stellen sich wie folgt dar.

Grafik
Die Grafik rangiert auf einem sehr hohen Niveau. Es ist ein deutlicher Sprung in der Grafik zu dem Vorgänger F1 2010 bemerkbar. Außerdem scheint die Grafikengine nun auch mit Rennbedingungen in Monaco zurechtzukommen. Allerdings könnte die Grafik noch besser sein; die XBox-Version des Spiels sowie das ebenfalls von Codemasters entwickelte Dirt 3 zeigt, das mehr möglich gewesen wäre.
Für die Grafik vergebe ich 4 von 5 Sternen.

Künstliche Intelligenz
Die künstliche Intelligenz im Karrieremodus reagiert sehr gut auf persönliche Unzulänglichkeiten. Auch fährt die KI nicht nur ihre Runden. Genauso wie gegen den menschlichen Gegner fährt die KI Kampflinie, lässt aber allen Gegnern (auch der KI) noch genügend Raum zum Manövrieren. Eine KI kann natürlich niemals das Fahrvermögen eines Menschen zu 100% widerspiegeln, aber: ab dem "Fortgeschrittenen"-Modus wirkt die KI besser, als in anderen Rennsimulatoren (z.B. GT5). Grobe Patzer habe ich bisher nicht feststellen können.
Hierfür vergebe ich also 5 von 5 Sternen.

Simulation
F1 2011 ist keine Simulation. Das Spiel ist ein schöner Mix zwischen Arcade und Simulation, wobei der Simulationsfaktor stark überwiegt. So merkt man bei "Feindberührungen", dass - auch bei vollem Schadensmodell - die wichtigen Teile an den Karosserien halten bleiben. Ja, das ist nicht realistisch. Nein, man vermisst diesen Realismus aber auch nicht. So resultiert aus einem leichten Fehler nicht das Rennende. Aber die Rambotaktik funktioniert eben auch nicht. Die Setups sind nicht auf die 100stel Werte einzustellen, aber wer möchte das an der PlayStation 3 schon? Wichtig ist der Fahrspaß auf der Strecke - und dieser ist gigantisch. Im Testmodus fahre ich gegen meinen eigenen Ghost und kann pro Runde besser werden - oder auch schlechter, wenn ich die Ideallinie verpasse. Im Karrieremodus muss ich

  • gegen die KI bestehen, 
  • meine Ziele erreichen und
  • im Rennbetrieb die nötige Ruhe wahren, um das Rennen erfolgreich zu Ende zu fahren.

Für die Simulation gebe ich 5 von 5 Sternen.

Steuerung
Die Steuerung per Lenkrad mit Standardwerten ist sehr vorbildlich. Man kann zwar sämtliche Parameter der Lenkradsteuerung noch anpassen (neben freier Funktionsvergabe der Knöpfe), allerdings ist der Standard sehr gut.

Multiplayer
Der Multiplayer ist im Vergleich zu anderen Rennspielen phänomenal.
  • Im Koop-Modus (nur zu zweit und nur online möglich) spielt man mit einem Freund gegen die KI. Man fährt für dasselbe Team und muss sich innerhalb des Teams unterstützen. Am Ende der Saison sollte man nicht nur selbst ganz oben stehen, sondern auch das Team. Das macht Spaß und ist extrem fordernd.
  • Im Splitscreen-Modus spielt man 1-19 Rennen nacheinander an einer PS3 - wenn gewollt sogar gegen die KI. Wahlweise spielt man mit zwei Controllern, zwei Lenkrädern oder gemischt. Der Modus ist witzig und macht Spaß, allerdings verkommt das Spiel dann wirklich zu einem Arcade-Spiel. Aber: für die fünf Minuten zwischendurch ist das Ganze sehr geeignet. Denn jeder kann in diesem Modus gewinnen.
  • Zu guter Letzt gibt es noch den Online-Modus. Dieser ist mit 15 menschlichen Kontrahenten und wahlweise mit KI spielbar. Einstellbar sind Strecken, erlaubte Hilfen, Regeln sowie Umfang der Rennen. Entweder man wählt ein kurzes Rennwochenende, welches eine Trainings-, eine Qualifyingphase und das Rennen beinhaltet. Oder ein langes Rennwochenende, welches mit allen Trainingseinheiten, dem 3fach-Qualifying und dem Rennen aufwartet. Oder aber man startet nur ein Rennen. Wählbar ist eine Rennlänge von 1 Runde, 3 Runden, 20%, 50% oder 100%.

Für den Multiplayermodus gebe ich 5 von 5 Sternen.

Kritikpunkte
Was ist beim Testen negativ aufgefallen? Beim Multiplayer fällt negativ auf, dass die KI teilweise zu hoch bewertet wird (ohne erkennbaren Grund). So kann es geschehen, dass man von der Pole weg von einer Bestzeit zur nächsten rast, nach dem Boxenstop dann als zweiter auf die Strecke kommt und bis zum Schluss hinter dem Führenden - zumindest in der Rangliste - herfährt (obwohl dieser auch noch an die Box müsste). Klar: Am Rennende steht man dann auf Platz 1. Bis dahin muss man aber Hoffen und Bangen, dass der Computer nicht "vergisst", dass per Reglement Reifenwechsel vorgeschrieben sind. Desweiteren erhält man ab und an Strafen in Situationen, die unumgehbar waren. Klar, diese Situationen treten nicht häufig auf. Und es spornt an, auf Pole zu stehen, da dort die Gefahr einer Kollision mit der KI gering bis gar nicht gegeben ist.
Was auch nervig ist, sind die Cheater, die anscheinend herausgefunden haben, wie man in den Rennen unrealistische Zeiten fahren kann. Hier muss Codemasters noch nachbessern. Oder aber man fährt nur mit vertrauenswürdigen Individuen, die über derartigen Manipulationen stehen.

Fazit
Ich kann für die PlayStation 3 Version von F1 2011 insgesamt nur eine gute Note vergeben. Natürlich gibt es immer etwas zu verbessern. Allerdings sehe ich derzeit keinen ernstzunehmenden Konkurrenten. GT5: meines Erachtens zu steril und im Multiplayer leider nicht annähernd so umfangreich. Dirt3: zu sehr Arcade und ebenfalls im Multiplayer nicht sehr umfangreich. NFS Shift2: meines Erachtens auch zu Arcade-lastig - außerdem kommt die Steuerung mit Lenkrad (trotz Anpassung) bei weitem nicht an F1 2011 heran (wobei F1 2011 natürlich hier GT5 unterlegen ist).

HOWTO: Google Play Store Jugendschutzeinstellungen

Endlich sind für den Google Play Store in Deutschland Jugendschutzeinstellungen für Android-Geräte möglich. Die Einrichtung gestaltet sich n...