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WheelStand Pro

Wer kennt nicht das leidige Problem im Zusammenhang mit Rennspielen, Konsolen und Lenkrädern: Man versucht vernünftige Rundenzeiten auf der Strecke zu er"fahren" und scheitert daran, dass wieder einmal die Tischplatte, auf welcher das Lenkrad befestigt wurde, wackelt oder die Pedalerie sich am Boden von einem wegbewegt. Ein Playseat könnte dem Ganzen Abhilfe schaffen. Doch 1. ist dieser für den sporadischen Rennspielabend etwas zu teuer und 2. macht er sich im heimischen Wohnzimmer weniger gut, als gedacht.

Von Fanatec gab (und gibt es) einen WheelStand, d.h. eine praktische, zusammenklappbare Konstruktion, auf welcher das Lenkrad nebst Pedalerie unterkommen kann. Der Preis lag mal bei 180 Euro. Derzeit hat Fanatec das gute Teil für 120 Euro + PV im Angebot.

Ein wenig Nachforschen im WWW und man stößt auf die Seite von P.P.H.U. Domitex. Dieser Hersteller hat auch einen Wheelstand im Angebot. Für gerade einmal 109 Euro (inkl. PV). Vor drei Wochen habe ich mir diesen Wheelstand bestellt, letzte Woche wurde der Wheelstand Pro an meine Adresse versandt. Gestern ist das Ding eingetroffen. Und ich bin...begeistert! Das eingangs erwähnte, leidige Problem scheint nun Geschichte zu sein. Der Wheelstand ist extrem stabil, an jede (Körper)größe anpassbar und leicht auf/abzubauen. Gestern habe ich noch ein paar Runden in F1 2010 gedreht und muss sagen: YESS! Rundenzeiten, die ich bisher nur von meiner festinstallierten Variante in meinem Arbeitszimmer her kannte. Es macht einfach Spaß mit diesem Wheelstand zu fahren. Ob der Fanatec Wheelstand besser ist, ob ein Playseat sich im Wohnzimmer nicht doch noch gut machen würde mag ich nicht zu sagen. Und werde ich wohl auch nie herausfinden. Ich gebe dem Wheelstand Pro auf alle Fälle satte 5/5 Sterne (Amazon.de-Style).

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Was sie schon immer über Amazon wissen wollten, aber bisher nicht zu fragen wagten

Oder: Ein möglicher Grund, weshalb es uns Amazon nicht ermöglicht, alle eigenen Bestellungen in einer übersichtlichen Liste als csv herunterzuladen.

Ich denke, dass der Grund einfach folgender ist: Man würde sich bewusst, wie hoch die Geldsumme ist, die man über Amazon verkonsumiert hat. Und man würde diese Summe dann sehr schnell mit dem Barkauf eines Autos oder eines Hauses vergleichen. Und würde sich dann die Frage stellen: Warum? Und möglicherweise auch die Frage: WARUUUUM?

Doch auch wenn Amazon das Herunterladen einer Bestellübersicht im Gesamten nicht zulässt, so gibt es doch einige findige Tüftler, die Schnittstellen für eben derartige Aufgaben schreiben.

Einer davon ist abflussrohr und er hat auf der Seite ngb.to ein wunderbares Script erstellt, welches es ermöglicht, sämtliche Bestellungen bei Amazon als csv, für die Verwendung in einer Tabellenkalkulationssoftware (Excel/Google Spreadsheets/etc.), zu exportieren.

Das Script und ein HowTo findet sich hier.

Was benötigt man?

Da…

Lytro Illum - die neue Lichtfeld Kamera

Ich hatte ja bereits in meinem Blog über die Lytro Lichtfeld Kamerageschrieben.

Nun (seit August 2014) ist deren Nachfolger, die Lytro Illum erhältlich, die äußerst interessante Specs bietet

Brennweite: 9,5-77,8mm (entspricht 30-250mm)Blendenöffnung: f/2.0ISO 80-3.200Auflösung 2D: 2.450 x 1.634 (~ 4MP) Schnellste Verschlusszeit: 1/4.000 Sekunden Längste Verschlusszeit: 32 SekundenSpeicher: SDXC/SDHC3 Bilder pro SekundeÄußerst interessante Features, die allerdings auch einen stolzen Preis haben: Für 1.599 $  wechselt das gute Ding in Euren Besitz.
Glücklicherweise kann man noch den Vorgänger ergattern, der bereits ab 199 $ zu haben ist. Allerdings auch mit weitaus weniger spektakulären Eigenschaften.
Und was macht nun die Lytro Kamera so besonders? Nun, eine erschöpfende Antwort ist auf Wiki zu finden. Der (m.E.) wichtigste Punkt einer Lichtfeld Kamera: Mit einer Lichtfeld Kamera kann die Fokusebene im Nachhinein im Bild verändert werden.
Hier kann man sich ein Bild von der Fotografie mit …

Cryptomator - AES Verschlüsselung in der Cloud

Derzeit nutze ich für die Verschlüsselung meiner Daten in der Cloud (noch) Boxcryptor. Leider hat man in nahezu jede kommerzielle Software keinen Einblick, weshalb man natürlich auch den (vollmundigen) Versprechungen der Hersteller Glauben schenken muss, dass dies ein absolut sicheres und ohne jegliche Backdoor programmiertes Stück Software ist.

Sympathischer finde ich da den Einsatz von Open Source Software. Und hier kommt Cryptomator ins Spiel: Eine Open Source AES Verschlüsselung eigener Daten in der Cloud. Derzeit sind die Tools (leider) nur für Windows erhältlich. Doch wer die Open Source Szene kennt, der weiß, dass hier etwas Großes entstehen könnte.

Es lohnt sich also, dieses Produkt weiter zu verfolgen. Und ggf. auch mit monetären Mitteln zu unterstützen. Oder noch besser: das eigene programmiertechnische Genie in die Weiterentwicklung der Software miteinzubringen.